Ein ereignisreicher und erfolgreicher Tag für die JungforscherInnen des Ratsgymnasiums neigte sich mit dem Sonnenuntergang in der FH Münster dem Ende zu.

Vier Teams traten in den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Geo- und Raumfahrttechnologie mit ihren Projekten gegen andere Jugendliche aus dem ganzen  Münsterland in der FH am Standort Steinfurt an.

Im Fachbereich Biologie untersuchten Marlene Voigt und Sophia Leussing, wie sich die Kontrastwahrnehmung im Laufe des Lebens verändert. Ihre sorgfältig erarbeitete wissenschaftliche Präsentation überzeugte die Jury und sicherte ihnen den dritten Platz.

Ava Ruppelt, Lotta Grage und Nilab Rahimy haben auf chemischer Ebene untersucht, wie man Baumwolle-Elasthan Mischgewebe trennen kann, um es dem Recycling-Kreislauf wieder zuzuführen zu können. Dabei wurden sie unterstützt von Carolina Bangen.  Die Chemie-Jury lobte das Forschungsergebnis mit einem Sonderpreis zur Schonung von Ressourcen aus.

Das zweite Team im Bereich Biologie untersuchte den Einfluss von Mikroplastik im Wasser auf Zuckmückenlarven. Dabei wurde sowohl die mögliche Verwertung und Überlebensrate der Larven, als auch die Aufnahme in den Körper mit Floureszenztechnik  untersucht. Die akribische Arbeit an diesem sehr aktuellen Thema belohnte die Jury mit einem zweiten Platz.

Interdisziplinär trat das Team von Lennon Elbe und Lorenz Bracht an. Ihre „Automatische Triangulation seismischer Quellen“ trat in den Bereichen Geo- und Raumfahrt und Physik an. Dabei honorierte die Jurys die experimentelle Ermittlung mit einem zweiten Platz in der Kategorie Physik.

Das Ratsgymnasium erhielt darüber hinaus für die langjährige Teilnahme einen Sonderpreis zur Verbesserung der Ausstattung im Jugend Forscht Bereich.