Die Klassenfahrt der Jahrgangsstufe 5 nach Wipperfürth liegt schon etwas zurück – also genau der richtige Zeitpunkt, um sich noch einmal an die vielen schönen Momente zu erinnern, die Rosalie und Marlene aus der 5b in ihrem Bericht festgehalten haben! Viel Spaß beim Lesen und beim Anschauen der Fotos!

Endlich da – Ankunft in der Jugendherberge!

Am Morgen war es auf dem Schulhof total wuselig. Überall waren aufgeregte Schüler, jede Menge Eltern und Lehrer. Nachdem wir uns von unseren Eltern und Münster verabschiedet hatten, ging es ab in den Bus. Während der Busfahrt wurde gespielt, es wurden Pläne geschmiedet, gelesen und gequatscht. Als der Busfahrer uns dann sicher in Wipperfürth abgeliefert hatte, erkundete jede Klasse neugierig ihre jeweiligen Gruppenräume. Nach einer kurzen Einweisung und ein paar Regeln schnappten wir uns unser Gepäck und stürmten in unsere Zimmer. Als wir das Gepäck verstaut hatten, Betten bezogen waren und die Schlafplätze klar waren, gab es schon super leckeres Mittagessen. Nachmittags wurden dann die Gruppen für die Stadtrallye aufgeteilt. Schnell fand sich jeder gut in seiner Gruppe zurecht und die Rallye mit vielen spannenden Fragen konnte losgehen. Wir knobelten, notier­ten uns alles, rannten von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten und fragten uns bei Touristen und Einheimischen durch. Nach diesem ereignisreichen Tag war das Abendessen dann auch in null komma nix verschlungen.
Nachdem wir uns draußen alle ausgetobt, Fußball und Gemeinschaftsspiele gespielt hatten oder gemütlich zusammen gesessen und gelacht hatten, war es Zeit, sich auf die Zimmer zu­rückzuziehen und sich bettfertig zu machen oder sogar noch eine spannende Geschichte der Lehrerin zu genießen. Vor dem Einschlafen wurde natürlich noch lange getuschelt oder man schaute der Sonne beim Untergehen zu. Doch irgendwann schlummerte jeder glücklich vor sich her.
(Rosalie, 5b)

Heute geht’s hoch hinaus – Im Kletterwald

Morgens nach einem ausgiebigen Frühstück in der Jugendherberge liefen wir zusammen zum Busbahnhof. Nach ein wenig Warten ging es dann in den rappelvollen Bus. Als die zügige Busfahrt ihr Ende nahm, stiegen wir alle aus und brachen zu einer kleinen Wanderung auf. Schon nach kurzer Zeit sahen wir die hohen Baumkronen des Hochseilgartens. Wir wurden herzlich empfangen und es ging gleich los: Gurte ausprobieren, Helme aufsetzen und Siche­rungen testen. Danach teilten wir uns in 2 Gruppen auf. Die erste Gruppe bestieg den Kinder­parcours und die zweite Gruppe testete den Testparcours und erklomm sogar den Erwachse­nenparcours eins. Alle hangelten und zogen sich von einer Station zur nächsten und nachdem alle völlig geschafft von ihrem ersten Parcours wieder festen Boden unter ihren Füßen spür­ten, wurden die Lunchpakete aufgeputzt. Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter mit freiem Klettern. Diejenigen, die noch nicht so sicher waren, erklommen die tieferen Etagen und die etwas Sicheren gingen sogar auf Parcours, die 18 Meter hoch waren. Am Ende gingen wir zufrieden zurück zur Jugendherberge und fielen am Abend müde in unsere Betten.
Was war an dem Tag besonders toll? Wir haben ein bisschen herumgefragt:

  • seine Angst zu überwinden
  • die Seilrutschen
  • den sehr sonnigen Tag im Schatten zu verbringen
  • man hatte Spaß trotz Höhenangst
  • die Wanderung
  • der Kick in der Höhe
  • die Sicherheit durch das Seil

(Rosalie, 5b)

Ab ins Boot! – Unser Paddelausflug

Am 2. Tag haben sich um 9:00 Uhr alle Jungs und am 3. Tag alle Mädchen vor der Jugend­herberge versammelt. Dann sind wir runter ins Dorf und mit dem Bus 336 um 9:31 Uhr losge­fahren. An der richtigen Station angekommen, stand noch ein langer Fußmarsch an. An der Bever-Talsperre angelangt, stand eine kurze Toiletten- und Trinkpause an. Als erstes wurden die Tonnen mit etwas zu essen und auch Wechselkleidung gepackt. Die Tonnen wurden in den jeweiligen Booten verstaut. Anschließend hat sich jeder ein Paddel in der entsprechenden Größe ausgesucht. Nun wurden die Schwimmwesten verteilt. Dann folgte die Einweisung, es wurde erklärt, was der Steuermann zu tun hatte und das allerwichtigste war die HARMONIE. Anschließend haben wir die Boote ins Wasser geschoben und sind zu viert oder fünft einge­stiegen. Als alle Boote im Wasser waren, mussten wir zu einem Paddellehrer fahren, irgend­wann sind dann alle angekommen, mal schneller, mal weniger schnell und wir haben ein Pa­ket gebildet. Daraufhin sind alle im Boot aufgestanden, das war ganz schön anstrengend und wackelig. Nach einer kleinen Bootstour erreichten alle eine kleine Insel mitten auf dem See und wir machten die lang ersehnte Mittagspause. Nach ungefähr einer halben Stunde ging es wieder los, wir mussten dem Paddellehrer folgen und haben noch ein Paket gebildet.
Diesmal war die Aufgabe Plätze zu tauschen, das war echt schwierig. Als alle wieder in ihren Boo­ten angekommen waren, sind wir zurückgepaddelt. Ein paar Boote haben wir sauber gemacht und auf den Hänger geladen. Dann haben sich manche Badesachen angezo­gen und manche sind einfach mit Klamotten ins Wasser gesprungen. Mit den Booten, die noch über waren, durften wir kentern. Das hat voll viel Spaß gemacht. Nachdem sich alle tro­ckene Klamotten angezogen hatten und durchgezählt wurden, stand der lange Rückweg an. Das war ein echt toller Tag.
(Marlene, 5b)

Sport, Disco und Lagerfeuer – Leider schon der letzte Tag....

Wie jeden morgen gab es köstliches Frühstück für jeden. Nach dem Frühstück hatten wir die Möglichkeit, die Innenstadt von Wipperfürth zu erkunden. In drei Stunden hatte man ordent­lich Zeit, sich alles genau anzuschauen, sich Eis oder Geschenke für die Familie zu kaufen und noch einmal so richtig den letzten Tag zu genießen und Zeit mit der Stufe zu verbringen. Als alle wieder heile beim Mittagessen saßen, gab es die Durchsage, was wir an diesem Tag noch machen würden.
Wir hatten die Möglichkeiten, an einem Fußballturnier teilzunehmen, Tischball zu spielen oder einen Frisbee-Run zu gewinnen. Beim Tischball gab es auch ein sehr interessantes Tur­nier, das von vier ganz genauen Schiedsrichteraugen überwacht wurde.
Beim Frisbee-Run ging es darum, mit so wenigen Würfen wie möglich Aufgaben zu lösen und die Frisbee schließlich ins Ziel – eine Brennschüssel (natürlich ohne Feuer) – zu werfen. Die Fußballer wurden in Teams aufgeteilt und erhielten einen Ländernamen. Am Ende gab es ein sehr spannendes Finale zwischen den besten beiden Teams. Als der Gewinner klar war, gab es die Siegerehrung.
Danach ging es sofort weiter mit dem Lehrerturnier gegen die Gewinner des Fußballs. Nach kurzer Zeit legten die Tore der Lehrer gewaltig zu und die Lehrer gewannen haushoch. Wäh­renddessen wurde auch der große Partykeller geschmückt. Nach dem stärkendem Abendbrot ging es dann endlich runter in den Partykeller. Zuerst wurden die glücklichen Gewinner der Stadtrallye beschenkt und beglückwünscht. Da tönte auch schon laute Musik aus dem Party­keller und alle tanzten was das Zeug hielt. Der DJ gab sich ebenfalls alle Mühe, die Musik gut auszuwählen und das gelang ihm auch echt gut.
Die Disco-Zeit war viel zu schnell um, doch gegen ein Lagerfeuer im Anschluss mit geröste­ten Marshmellows hatte niemand etwas einzuwenden. So ließen wir dann den Tag sachte aus­klingen und genossen alle noch einmal so richtig die Zeit miteinander.
(Rosalie, 5b)

Abreise

Nach dem Frühstück haben wir alle noch die Koffer zu Ende eingepackt und es wurden die Zimmer durchgefegt. Um 9:00 Uhr mussten wir aus den Zimmern raus, dann durften wir noch auf dem Gelände spielen und Fotos machen. Um 10:00 Uhr kamen die Busse, wir sind schon mal eingestiegen und haben die Koffer eingepackt, um 10:30 Uhr sind wir losgefahren. Nach circa 2 Stunden, also um 12:30 Uhr, sind wir am Ratsgymnasium angekommen. Vor der Bushaltestelle haben uns alle Eltern empfangen. Nachdem alle Koffer ausgeladen waren, ging es dann erschöpft, müde und glücklich nach Hause.
(Marlene, 5b)